Ruhrgebiet, rückblickendes Bewegungsmonitoring auf Basis der SAR-Interferometrie

Das Flusseinzugsgebiet der Emscher ist geprägt durch den Abbau von Steinkohle, dessen Folge Setzungsprozesse an der Erdoberfläche sind. Rückblickend für die Jahre 1992 bis 2008 wurde dort eine Auswertung der Bodenbewegungen durchgeführt.

Die Emscher im Bereich Duisburg
Radaraufnahme (ERS-System: 100x100km)

Verfahren

In den vergangenen Jahren hat sich die Methode der SAR-Interferometrie als geeignetes Instrument zur Überwachung von Erdbewegungen erwiesen. Dieses Verfahren basiert auf dem Phasenvergleich satellitengestützter RADAR-Aufnahmen mit nahezu identischer Aufnahmegeometrie. So können Höhenänderungen der Erdoberfläche im Zentimeterbereich mit einer hohen räumlichen Dichte erfasst werden. Das Verfahren ermöglicht eine großräumige Betrachtung von Veränderungen über einen längeren Zeitraum und soweit Daten vorhanden sind können rückblickend Veränderungen der Oberfläche detektiert werden.
Die Durchführung der Studie erfolgte mit dem europäischen Aufnahmesystem ERS-I und ERS-II.

Leistungen

  • Rückblickende Auswertung von Eroberflächenbewegungen
  • Erstellung von Interferogrammen, Isolinen
  • Vergleich mit terrestrischen Vermessungsdaten
Interferogramm mit Senkungstrichter
Isoliniendarstellung des Senkungstrichter
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