Nachterstedt, Monitoring von Erdbewegungen

In Nachterstedt wurde seit Mitte des 19. Jahrhundert in der Grube Concordia Braunkohle gefördert. Seit den 90iger Jahren ist die Grube stillgelegt und eine Naherholungslandschaft mit dem Concordia See entstanden. Nachdem es im Juli 2009 zu Massenbewegungen an Böschungsbereichen des Ufers kam, wurde die TRIGIS GeoServices GmbH mit einem Monitoring des Rutschungsbereichs und dem angrenzenden Siedlungsgebiet beauftragt.

Luftbild Concordia See

Verfahren

Mit dem Verfahren der Synthetic Aperture Radar (SAR) - Interferometrie ist es möglich Bewegungen der Erdoberfläche, wie Hebungs- und Senkungsprozesse ausgelöst durch z. B: Tage-, Berg- und Tunnelbau zu detektieren.
Auf der Basis von hochaufgelösten TerraSAR-X-Daten wurde in einem Intervall von 11 Tagen eine Deformationsbetrachtung des betroffenen Gebietes vorgenommen. TerraSAR-X-Daten ermöglichen es aufgrund der Auflösung von 3 m x 3 m und einer Wellenlänge von ca. 3 cm auch kleinste Deformationen aufzuzeigen. Die geringe Aufnahmewiederholrate von 11 Tagen gestattet ein engmaschiges Monitoring.

Leistungen

  • Flächenhaftes Monitoring von Hebungen, Senkungen und Verschiebungen im Zentimeterbereich
  • Punktförmiges Monitoring von Gebäuden, baulichen Anlagen etc. im Millimeterbereich
  • Rückwirkende Untersuchungen ab dem Jahr 2006
  • Erstellung von Bewegungskarten
Betroffener Böschungsbereich
Flächenhaftes Monitoring
Punktförmiges Monitoring
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TRIGIS - DIE WELT DER GEODATEN

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