Gewässernivellement am Oberrhein km 362,0-498,5

Das Messgebiet bestand aus dem westlichen und östlichen Ufer des Rheins und erstreckte sich von Maximiliansau (Fluss-km 362,07) bis nach Mainz (Fluss-km 498,47). Weiterhin waren die Einmündungen der Flüsse Main, Neckar, Lamperheimer Alt-arm, Altarm Stockstadt-Erfelden und Nackenheimer Mühlarm zu messen. Zusätzlich wurde das Nivellement an das amtliche Höhennetz angeschlossen.

Stromübergangsausrüstung

Verfahren

Für die Beobachtungen wurden Digitalnivelliere der Firma Trimble (Dini 03) verwendet. Die Invarbandlatten wurden vor Beginn der Messungen kalibriert. Als Beobachtungsverfahren wurde das Nivellieren aus der Mitte mit gleichen Zielweiten angewendet. Die Zielweiten lagen je nach topographischen Gegebenheiten bei bis zu 40 Meter und die Zielweitendifferenz zwischen Vor- und Rückblick durfte 1m nicht überschreiten.

Für die Wechselpunkte der Nivellierlatte wurde ein schwerer Nivellieruntersatz (6 kg) verwendet. Die Ablesefolge auf den Instrumentenstandpunkten erfolgte durch alternierende Beobachtungen im Rück- und Vorblick.

Leistungen

  • Ausführung als Doppelnivellement
  • Einbinden von Höhenfestpunkten außerhalb der Hauplinie durch Stichstrecken (Doppelnivellement)
  • Überquerung kleinerer Flüsse und Einläufe mittels vereinfachter Stromübergänge
  • klassisches Stromübergangsnivellement bei Flüssen und Einmündungen breiter als 80 m
  • Berechnung eines einheitlichen Höhenbezugs für beide Uferseiten des Rheins
  • Anschluß des  Nivellementsnetzes an das Höhennetz der Landesvermessung
  • Ergänzung mit Messdaten des Bundesamts für Gewässerkunde für die Berechnung des Schleifenschlusses
Schema Messung Stromübergang
zurück

TRIGIS - DIE WELT DER GEODATEN

// Suchfunktion