RADAR Fernerkundung und SAR-Interferometrie

Hebungen und Setzungen der Erdoberfläche, verursacht durch tektonische Prozesse, Hangrutschungen oder anthropogenen Einfluss, werden häufig erst dann wahrgenommen, wenn es bereits zu Schäden an Gebäuden oder der Infrastruktur gekommen ist.
Mithilfe der SAR (Synthetic Aperture Radar)-Interferometrie ist es möglich, solche Bewegungen frühzeitig festzustellen.
Grundlage dieser Technologie ist die Auswertung der Phasendifferenz der von der Erdoberfläche reflektierten Mikrowellen.
Dadurch lassen sich zum einen, unabhängig vom Wetter und der Tageszeit, sehr präzise Höhenmodelle aus zwei Aufnahmen desselben Gebietes ableiten, zum anderen können aus multitemporalen Daten – ohne aufwändige und kostspielige terrestrische Vermessung – Lageverschiebungen des Geländes auf einen Zentimeter genau festgestellt werden.

Ihr Ansprechpartner:

Thorsten Werner

Tel.: +49 (0)30 / 501 506 0