Machbarkeitsstudie zweier Wasserkraftwerke für Ruanda, Demokratische Republik Kongo und Burundi

Südlich des Kivu-Sees an der Grenze zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo liegt der Ruzizi-Fluss. Dort finanziert die Europäische Union ein multilaterales Entwicklungshilfeprojekt zur Nutzung des Wasserkraftpotentials des Grenzflusses Ruzizi. An dem Projekt beteiligte Nationen sind Ruanda, Burundi und die Demokratische Republik Kongo. Die bestehende Kraftwerkskette aus den beiden Kraftwerken Ruzizi I und Ruzizi II sollen durch zwei neue Anlagen ergänzt werden. Im Rahmen dieses Projekts unterstützt TRIGIS die topographischen und hydrologischen Arbeiten der Machbarkeitsstudien durch umfangreiche Vermessungsarbeiten vor Ort. Aufgrund der geforderten Genauigkeiten und des unwegsamen Geländes wurde zur Erfassung des Geländes an den vorgesehen Standorten ein Laser-Scanner mit einer maximalen Reichweite von 1500 Metern eingesetzt. So konnten auch komplexe Geländeformen sehr genau und zeitsparend aufgenommen werden.