Um in Projektgebieten planungsrelevante Einheiten herauszustellen und Flächen beispielsweise für die Landnutzung zu kategorisieren, bietet sich die automatisierte Identifikation von Bildmerkmalen, auch digitale Klassifizierung genannt, an. Bei der Herangehensweise an die digitale Bildklassifizierung unterscheiden wir grundsätzlich zwei Methoden. Die erste Methode ermöglicht die Analyse des Bildes aufgrund seiner spektraler Eigenschaften und eignet sich damit besonders dazu, Vegetationsverhältnisse zu interpretieren und beispielsweise Aussagen zu Waldtypen, Holzvolumen und Schäden (verursacht durch Brand, Sturm, etc.) machen zu können. Das zweite Verfahren ist objektorientiert und basiert auf geometrischen Regeln. Jedes dargestellte Objekt in Luft und Satellitenbildern ist durch bestimmte Eigenschaften wie Form, Größe, Struktur/Muster, Farbe und die relative Lage zueinander charakterisiert. Diese Methode eignet sich hervorragend zur Klassifizierung von Landnutzungs- und Siedlungsflächen. Alle von uns ermittelten Ergebnisse können wir Ihnen in digitalen Vektor- oder Rasterformaten, als Implementierung im Geoinformationssystem (GIS) oder auch als Printmedium zur Verfügung stellen.